WS „Klimagerechtigkeit & Feminismus“ auf der Degrowth-Sommerschule

D1IT2cCWsAEm42jAuf der Degrowth-Sommerschule bieten wir einen WS an. Am Montag, 5. August im Zelt 14

Alle Infos hier

Die Klimakrise ist in vielen Regionen des globalen Südens bereits grausame Realität. Dürren, Stürme, Waldbrände und steigende Meeresspiegel bedrohen die Lebensgrundlagen vieler Menschen und verschärfen bestehende Ungerechtigkeit. Frauen sind in besonderem Maße von den negativen Auswirkungen betroffen. Nicht weil sie „schwächer“ sind als Männer, sonders aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung: Dem geringeren Zugang zu staatlicher Infrastruktur wie medizinische Versorgung oder Bildung sowie geringere Einkommen und weniger Möglichkeiten in politischen Entscheidungsgremien ihre Anliegen zu vertreten. Es sind aber auch diese Frauen, die mit viel Stärke und Mut Veränderungen in ihren Gemeinden durchsetzen und international mit lauter Stimme für konsequenten Klimaschutz streiten. Die globale Bewegung für Klimagerechtigkeit – Für ein gutes Leben für alle – ist unteilbar verknüpft mit der Bewegung für die Gleichberechtigung der Frauen.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes.

„Global Environmental Justice – EU, Africa & Women“

Podium Do. 27.6.19 – Ebertplatz 23, Köln

Die Frage nach Klima- und Umweltgerechtigkeit bedeutet nicht nur eine Systemfrage in Bezug auf ein Wirtschaften, das auf Kosten von Umwelt und Klima Profite generiert. Umwelt- und Klimagerechtigkeit bedeutet insbesondere auch ein Nachdenken über die Verbindungen zwischen globalem Norden und globalem Süden und die Auswirkungen, die der Lebensstil und Ressourcenverbrauch in Industrienationen des Nordens auf Kontinente wie Afrika und Südamerika hat. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Themebereich auch die intersektionelle Frage nach Geschlechtergerechtigkeit, da in vielen Weltregionen Frauen besonders von Klimawandel und Umweltzerstörung betroffen sind – und in den sozialen Bewegungen gegen die globale Klimakrise eine Schlüsselfunktion einnehmen.

Über diese Fragen und Lösungsansätze möchten wir am kommenden Donnerstag mit euch und zwei ganz besonderen Gästen diskutieren:
– Dorothy Nalubega ist Secretary of Women Affairs der Ecological Party of Uganda, Chairperson der East African Women Greens, und African Coordinator des Global Green Women’s Network.
Bärbel Henneberger arbeitet für die COICA (Coordinadora de las Organizaciones Indígenas de la Cuenca Amazónica) und ist im Vorstand des Institute of Environmental Justice e.V

(Vorträge und Diskussion finden weitgehend auf Englisch statt. Diskussionsbeiträge können gerne übersetzt werden.)

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes.

Grenzenlos für Klimaschutz & Fahrradwende

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Am 21. Mai, ab 19:30 h im Café Heilandt, Bismarckstr. 41 (nähe Friesenplatz) 

Die Luftqualität unserer Städte ist stark belastet, der Verkehrskollaps droht überall und die globale Klimakrise ist grausame Realität. Zeitgleich wächst der europaweite Druck von Fahrrad- und Klimaaktivist*innen, Initiativen und Verbänden, die sich für eine (Fahrrad-)Verkehrswende, für Klimaschutz und lebensfreundliche Städte stark machen. Aber leider bremst überall eine mächtige Autolobby. Es ist an der Zeit uns zu verbünden, europaweit zu vernetzen und voneinander zu lernen.

Am 21. Mai möchten wir mit euch und unseren Referent*innen diskutieren: Was hat eine fahrradfreundliche Verkehrswende mit sozialer Gerechtigkeit und mit Klimaschutz zu tun? Wie können wir die vielen europäischen Fahrradinitiativen besser vernetzen und zukünftig gemeinsam agieren? Und wie können wir europaweit die Klimabewegung mit der Fahrradbewegung enger verbinden?

Ganz konkret: Welche Erfolge und Probleme haben unsere Nachbar*innen in den Niederlanden? Wie setzt Berlin sein Mobilitätsgesetz um, welche Ziele verfolgt die Initiative „Aufbruch Fahrrad“ in NRW und was fordert Fridays for Future?

Mit:
Dr. Ute Symanski (Radkomm/ Aufbruch Fahrrad),
Dr. Bernhard Ensink (Strategischer Berater bei Mobycon, Ehemaliger Direktor des holländischen Fietsersbond und ehemaliger Generalsekretär der European Cyclists’ Federation in Brüssel),

Stefan Gelbhaar (Sprecher für städtische Mobilität und Radverkehr der Grünen im Bundestag),
Jana Boltersdorf (Fridays For Future Köln)
Arndt Klocke (Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag NRW)

Moderation: Kathrin Henneberger (Institute of environmental justice e.V.)

Davor gibt es eine Fahrradtour durch Köln & eine Aktion für Klimagerechtigkeit & Fahrradwende -> https://www.facebook.com/events/401418350700477/

Podium: Klimagerechtigkeit & Feminismus

Referentinnen:
Dorothy Nalubega (Grüne Partei Uganda)
Liane Schalatek (Heinrich Böll Stiftung Washington)
Lara Eckstein (Berliner Klimaaktivistin Ende Gelände)

Moderation:
Kathrin Henneberger

Die Veranstaltung war in vier Abschnitte unterteilt: a) Input der Referentinnen b) Speed Interview der Moderatorin c) Offene Debatte mit dem Publikum d) Gemeinsame interaktive Erarbeitung des Outputs.
Input & Speed Interview: Jede Referentin berichtete aus ihre Perspektive über die Zusammenhänge zwischen Klimagerechtigkeit und Feminismus. Dorothy Nalubega sprach darüber, wie der Klimawandel bereits jetzt in Uganda Existenzen zerstört und wie Probleme von Frauen* mit der Klimakrise verschärft werden. Nachhaltige Entwicklung, lokale Umweltschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen würden am besten funktionieren, wenn Frauen* direkt beteiligt seien. Liane Schalatek berichtete, dass auf den UN-Klimakonferenzen Frauen* weniger an Entscheidungen beteiligt sind. Sie setzt sich ein für „gender-sensitive climate finance“. Lara Eckstein, Aktivistin bei Ende Gelände erklärte, dass die globale Klimaschutzbewegung Frauen* stärken kann. Klimaschutz und der Aufbau einer gerechten Gesellschaft ginge nur gemeinsam. In der offenen Debatte haben wir Diskutiert: Wie können wir die Bewegungen für Klimagerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit noch enger verknüpfen und international sowie auf lokaler Ebene dafür einstehen? Besonders die aktuellen Ereignisse wie in Brasilien wurden von dem Publikum thematisiert. In manchen Regionen der Welt gibt es Rückschritte, in anderen Fortschritte. Einig waren sich die Teilnehmer*innen: Frauen* müssen sich global vernetzen und solidarisch zusammen arbeiten. Außerdem: Männer* müssen für das Thema sensibilisiert & zu Verbündeten werden.
Gemeinsamer Output: Frauen* sollten nicht nur an den Entscheidungen gleichberechtigt Beteiligt werden, weil sie stärker von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, sonders weil sie vielfältige Erfahrungen, Wissen und Kompetenzen mitbringen, um die Klimakrise aufzuhalten und eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen.
Die globale Bewegung für Klimagerechtigkeit – Für ein gutes Leben für alle – ist unteilbar verknüpft mit der Bewegung für die Gleichberechtigung der Frauen*.

Realität Klimakrise

Wir leben in einer Welt ein Grad wärmer, als sie noch unsere Großeltern und Urgroßeltern kannten.

Die bisherigen rapiden Klimaveränderungen der Erdgeschichte hatten unterschiedliche Gründe aber eines gemeinsam: Das Zusammenbrechen der Ökosysteme und ein Massenaussterben der Tier- und Pflanzenarten.

Wir befinden uns in einer Krise, eine Klimakrise. Und die bisherigen sichtbaren Auswirkungen sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf dessen was uns erwartet, wenn wir weiter ungebremst Treibhausgase emittieren.

Die Auswirkungen der Klimakrise sind in vielen Regionen der Welt grausame Realität. Und sie treffen besonders Menschen in den Ländern des globalen Südens. Menschen, die am wenigsten Treibhausgase verursacht & damit am wenigsten zu Klimakrise beigetragen haben.

Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, von Subsistenzwirtschaft und funktionierenden Ökosystemen direkt abhängig sind.

Die Klimakrise verstärkt bestehende Ungerechtigkeit. Eine progressive Klimapolitik ist deshalb eine zentrale Frage der globalen Gerechtigkeit.

Und als Verursacher der Klimakrise, hier im Norden, ist es unsere Verantwortung unsere Art zu leben, zu wirtschaften und zu konsumiere radikal zu ändern.

Klimaschutz bildet die Grundlage, ohne den wir eine gerechtere Welt nicht aufbauen können.

Climate Justice & Feminism


With: Dorothy Nalubega, from the Green Party Uganda & Coordinator of the Global Greens Women’s Network for the African Greens Federation.
About: The impacts of climate change and environmental degradation are different for women and men. Women are vulnerable not because they are “naturally weaker,” but because they face different conditions of vulnerability than men.
Women from low-income communities, Indigenous women, and those in developing countries bear a heavier burden from the impacts of climate change because they are more reliant upon natural resources for survival, or they inhabit areas with poor infrastructure. Women in Global South nations engage disproportionately in subsistence farming and fuel and water collection. As droughts, floods and other erratic weather events increase, there will be an increased burden on women holding responsibility for their family’s food, water and energy needs.
Women’s unequal participation in decision-making processes and labour markets compound inequalities and often prevent women from fully contributing to climate-related planning, policy-making and implementation.
Women must be included, not because they are “more vulnerable” but because they have different perspectives and experiences to contribute (for example, in implementing adaptation measures). Women can (and do) play a critical role in response to climate change due to their local knowledge of and leadership in sustainable resource management and/or leading sustainable practices at the household and community level.

Podium: Klimagerechtigkeit und Feminismus? One struggle, one fight!

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Referentinnen: Dorothy Nalubega (Grüne Partei Uganda), Liane Schalatek (Heinrich Böll Stiftung Washington), Lara Eckstein (Berliner Klimaaktivistin Ende Gelände)

Datum: 29. November 2018, von 19 bis 21 h
Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Sebastianstr. 21
10179 Berlin

Mit der Erwärmung unserer Atmosphäre um ein Grad ist die Klimakrise in vielen Regionen der Welt bereits grausame Realität geworden. Dürren, Stürme, Waldbrände und steigende Meeresspiegel bedrohen die Lebensgrundlagen vieler Menschen und verschärfen bestehende Ungerechtigkeit.

Verursacht primär von den Industrienationen des globalen Nordens, treffen die negativen Auswirkungen der menschengemachten Klimakrise die Bevölkerung, die unterhalb der Armutsgrenze lebt. Und in besonderem Maße Frauen* in den Ländern des globalen Südens. Ihre Situation ist geprägt durch einen erschwerten Zugang zu staatlicher Infrastruktur wie medizinische Versorgung oder Bildung. Ihre direkte Abhängigkeit von der Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen und intakter Ökosysteme sowie geringe Einkommen und weniger Möglichkeiten politischer Teilhabe, führen dazu, dass Frauen* anders von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen sind als Männer*.

Es sind aber auch diese Frauen*, die mit viel Stärke und Mut Veränderungen in ihren Gemeinden durchsetzen und international mit lauter Stimme für konsequenten Klimaschutz streiten. Frauen* bringen vielfältige Erfahrungen, Wissen und Kompetenzen mit, um die Klimakrise aufzuhalten und eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen. Deshalb haben wir drei unterschiedliche Referentinnen eingeladen, die aktiv im globalen Süden, auf den UN-Klimakonferenzen und in der sozialen Bewegung in Deutschland für Klimagerechtigkeit kämpfen.

Die globale Bewegung für Klimagerechtigkeit – Für ein gutes Leben für alle – ist unteilbar verknüpft mit der Bewegung für die Gleichberechtigung der Frauen*.

Es ist an der Zeit, dass wir die Stimmen der Frauen* aus dem globalen Süden hören, von ihnen lernen und uns mit ihnen verbünden. Dorothy Nalubega aus Uganda spricht darüber, wie der Klimawandel bereits jetzt in Uganda Existenzen zerstört und wie Probleme von Frauen* mit der Klimakrise verschärft werden. Sie schildert, warum nachhaltige Entwicklung, lokale Umweltschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen am besten funktionieren, wenn Frauen* direkt beteiligt sind.

Von der Heinrich Böll Stiftung wird Liane Schalatek berichten über den gegenwärtigen Stand gleichberechtigter Teilhabe auf den UN-Klimakonferenzen. Denn Frauen* sind auch dort unterpräsentiert (Anteil weiblicher Delegierte ca. 30 %) und haben weniger Möglichkeiten an wichtigen globalen Entscheidungen über Klimaschutzmaßnahmen teilzunehmen.

Lara Eckstein, Aktivistin bei Ende Gelände in Deutschland wird uns verraten: Was ist die queer-feministische Klimabewegung? Welche Forderungen und welche Aktionen laufen bereits und wie können wir vor Ort aktiv werden für globale Gerechtigkeit?

Fragen, die wir dikustieren werden:
Wie können wir gemeinsam eine gleichberechtigte Beteiligung von Frauen*– auf allen Ebenen – erreichen?
Wie können wir feministische Perspektiven im Diskurs um „Klima(un)gerechtigkeit“ zwischen Nord und Süd etablieren?
Wie können wir die Bewegungen für Klimagerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit noch enger verknüpfen und international wie auf lokaler Ebene dafür einstehen?

Programm:
19:00 Begrüßung & Moderation Kathrin Henneberger, Institute of Environmental Justice e.V.

19:15 Input Dorothy Nalubega, Grüne Partei Uganda: Auswirkungen der Klimakrise in Uganda. Auf welche Weise betreffen die Auswirkungen Frauen* anders als Männer und warum? Konkrete Beispiele und Vorstellung von Umweltprojekten, die gleichzeitig die Gleichberechtigung von Frauen fördern.

19:30 Input Liane Schalatek, Heinrich-Böll-Stiftung Washington: Situation auf den UN-Klimakonferenzen: Wie stark ist dort die gleichberechtigte Partizipation an Entscheidungsstrukturen. Welche Projekte (Gender Action Plan) existieren? Wie geschieht die Umsetzung und wie kann die Partizipationund die Gleichberechtigung von Frauen* auch in der Finanzierung von Klimaprojekten gestärkt werden?

19:45: Input Lara Eckstein, Berliner Aktivistin Ende Gelände: Verstärkung von Ungerechtigkeit auf der Welt aufgrund der Klimakrise. Vorstellung Idee „Climate Justice – Klimagerechtigkeit“. Warum braucht es für Klimaschutz einen „System change“ – „Systemwandel“ und was bedeutet, bzw. was tut die queer-feministische Klimabewegung?

20:00: Speed Interview der Referentinnen: Warum ist es wichtig den Streit um Klimagerechtigkeit mit dem Streit um Gleichberechtigung/Feminismus zu verbinden? Welche grundlegenden Fragen müssen wir uns stellen?

20:30: Öffnung der Diskussion: Wie können wir die Bewegungen für Klimagerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit noch enger verknüpfen und international sowie auf lokaler Ebene dafür einstehen?

21:30: Abschlussworte der Referentinnen

21:00 Ende mit Ausklang

Sprache: Deutsch & Englisch (mit Flüsterübersetzung)

Für Wünsche zur barrierefreien Teilnahme wenden Sie sich bitte an Tanya Lazova unter lazova@bildungswerk-boell.de

Die Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. in Kooperation mit Institute of Environmental Justice e.V.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes.
Sowie finanziellen Mitteln der Stiftung Klassenlotterie Berlin.

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Klimagerechtigkeit

Auswirkungen des Klimawandels – Perspektiven aus dem globalen Süden

Da in Deutschland die Folgen des Klimawandels aufgrund der geographischen Lage und der starken Wirtschaft und Infrastruktur bisher milde ausfallen, werden die Auswirkungen des Klimawandels oft als ein Problem der Zukunft behandelt. In vielen Ländern des globalen Südens sind die Auswirkungen des Klimawandels aber bereits jetzt stark spürbar. Entwicklungs- und Transformationsländer des globalen Südens sind besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen. Zudem fehlen ihnen oftmals die Infrastruktur und Technologien, um Anpassungsmaßnahmen umzusetzen. Verantwortlich für den Klimawandel sind aber der Großteil der CO2-Emissionen von OECD-Staaten. Deshalb hat Klimapolitik eine starke entwicklungspolitische Dimension und sollte von der Debatte über „Klimagerechtigkeit“ geprägt werden.

Im Jahr 2018 wird der Institute of environmental justice e.V. deshalb einige Projekte umsetzen, die von der Idee von Klimagerechtigkeit geleitet sind und in enger Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus dem globalen Süden und dem globalen Norden entstehen.