„Ohne Frauen geht es nicht“

Der globale Streit für #Klimagerechtigkeit ist untrennbar mit der Forderung nach #Gleichberechtigung der Frauen.

Gemeinsam mit Hindou Oumarou Ibrahim haben wir für die Zeitung Freitag einen Gastbeitrag geschrieben.

Link: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ohne-frauen-geht-es-nicht 

Frauen müssen auf allen politischen Entscheidungsebenen gleichberechtigt beteiligt werden, nicht nur weil sie zuerst sowie stärker von der Klimakrise betroffen sind als Männer, sondern weil sie Wissen und Kompetenzen mitbringen, die wir brauchen, um die Klimakrise aufzuhalten. Wir Frauen fordern, endlich gleichberechtigt an den Verhandlungstischen zu sitzen, die über unser aller Schicksal entscheiden – im Süden, im Norden und auf globaler Ebene.

COP25 und Menschenrechte

ein Artikel von von Anton Jaekel

In einem vorherigen Artikel sind wir auf die enge Verknüpfung zwischen Klimapolitik, Klimakrise und Menschenrechten eingegangen. Dieser Artikel geht auf die Rolle von Menschenrechten auf der 25. Klimakonferenz, welche momentan in Madrid stattfindet, genauer ein. Insgesamt verteilen sich menschenrechtliche Aspekte auf diverse Aspekte Verhandlungen. Hier wird auf einige der zentralen eingegangen.

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Foto: Vertreter*innen der Indigenen, aus dem globalen Süden und von der Zivilgesellschaft versammeln sich auf der COP25 in Madrid.

Viele Verhandlungsaspekte dieser Klimakonferenz zielen auf die Implementierung des Pariser Klimavertrags ab. Aus menschenrechtlicher Perspektive gelang auf der 21. Weltklimakonferenz ein Meilenstein zur Verknüpfung von Menschenrechten mit dem internationalen Umweltvölkerrecht. So hält die Präambel des Abkommens fest, dass in „ die Vertragsparteien beim Vorgehen gegen Klimaänderungen ihre jeweiligen Verpflichtungen im Hinblick auf die Menschenrechte […] fördern und berücksichtigen“ sollen. In diesem Absatz finden sich darüber hinaus viele andere rechtebasierte Prinzipien wie das Recht auf Gesundheit, die Rechte indigener Bevölkerungen, von Migrant*innen, von Kindern oder die Stärkung der Rolle von Frauen*.

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Klimakrise und Klimapolitik – Menschenrechte und Klimagerechtigkeit

ein Artikel von von Anton Jaekel

Die Einhaltung und Ermöglichung von Menschenrechten können als moralischer Gradmesser politischen Handelns begriffen werden. Inzwischen ist allgemein bekannt, dass die Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft, insbesondere des „Globalen Nordens“ zur Eingrenzung der Klimakrise bestenfalls als „ungenügend“ zu bezeichnen sind – die momentanen Ziele führen zu einer Erwärmung von weit mehr als 2,0°C, geschweige denn der Einhaltung der 1,5°C Grenze. Schon in der Verteilung von durch die Klimakrise entstehenden Lasten spiegeln sich massive Ungerechtigkeiten wieder. Insbesondere marginalisierte Gruppen wie Frauen, Kind, indigene Gemeinschaften oder Staaten des „Globalen Südens“ tragen diese Lasten.

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Foto: Indigenen Frauen protestieren auf der COP25 in Madrid

Noch klarer werden diese Ungerechtigkeiten, wenn Klimakrise und Klimapolitik unter der Linse von Menschenrechten beachtet werden. Schon jetzt führt die Klimakrise zu massiven Einschränkungen von Menschenrechten. Doch die Verknüpfung zwischen Klimakrise, Klimapolitik und Menschenrechten ist vielschichtiger und von mehr Synergien geprägt, als es zunächst den Anschein hat. Immer mehr Institutionen, beispielsweise CIEL, verweisen auf die enge Verknüpfung von Menschenrechten und Klimakrise. Sie finden sich in internationalen Verträgen, Gerichtsurteilen oder Perspektiven nationaler Menschenrechtsinstitutionen. In den letzten Jahren findet eine verstärkte Anerkennung dieser Verknüpfung statt, wie z.B. in Präambel des Pariser Klimavertrags.

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Feminismus und Klimagerechtigkeit – One struggle, one fight

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Am 1. Dezember, 17:30- 19:30 h

Großer Saal im Allerweltshaus Köln-Ehrenfeld (Körnerstraße 77-79)

 

Nicht zufällig sind es besonders Frauen*, die global an vorderster Front der Klimabewegung zu finden sind, die Bürgerinitiativen starten, auf Demos oder auf den UN-Klimakonferenzen laut ihre Stimme erheben. Die Klimakrise aufzuhalten und eine „bessere Welt“ aufzubauen bedeutet einzufordern endlich gleichberechtigt über unser aller Zukunft entscheiden zu können.

 

Auch sind es Frauen* in den Ländern des globalen Südens, die als erstes und am stärksten von der Klimakrise betroffen sind. Nicht weil sie „schwächer“ sind als Männer, sonders aufgrund ihrer Stellung innerhalb von Gesellschaft und Familie, die einen geringeren Zugang zu medizinischer Versorgung, Bildung oder Erwerbsarbeit bedeutet.

 

Die globale Bewegung für Klimagerechtigkeit – Für ein gutes Leben für alle – ist unteilbar verknüpft mit der Bewegung für die Gleichberechtigung der Frauen*.

 

Einen Tag vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Madrid wollen wir uns in Köln zusammenfinden und diskutieren: Warum ist es zentral wichtig, dass Frauen* sich politisch auf vielfältige Art engagieren, welche unterschiedlichen und ähnlichen Erfahrungen konnten wir in unserer breiten Klimabewegung sammeln und was verstehen wir unter der Forderung „Klimagerechtigkeit“?

 

Referent*innen:

Tara Cicchetti, Fridays for Future Köln

Dr. Ute Symanski, Vorsitzende RADKOMM e.V. und Initiatorin der Volksinitiative Aufbruch Fahrrad in NRW

Katharina Dröge, Mitglied des Deutschen Bundestages & Sprecherin für Wirtschaftspolitik der Grünen Bundestagsfraktion

Antje Grothus, Koordinatorin Kohlepolitik NRW bei der Klima-Allianz Deutschland & aktiv bei Buirer für Buir

Moderation: Kathrin Henneberger, Institute of environmental justice e.V.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes.

Veranstaltung “Memorias de Tierra”

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Geschichten von Menschen aus der Steinkohletagebauregion Nordkolumbiens

Am Montag, 25. November, ab 18.30 Uhr

In der Nantoka Bar im Autonomen Zentrum Köln (Luxemburger Str. 93)

Foto-Ausstellung, Vortrag & Diskussion

Das Dorf El Hatillo im Norden Kolumbiens wird verschwinden. Es ist umgeben von Minen, in denen internationale Konzerne Steinkohle abbauen. Die Bewohner*innen des Dorfes El Hatillo leiden seit Jahren an den lokalen Umweltverschmutzungen. Die Kohlebagger rücken immer näher und jetzt müssen die Bewohner*innen umgesiedelt werden, ihre Gemeinschaft wird auseinandergerissen.  Exportiert wird die hier abgebaute Steinkohle unter anderem für RWE und Uniper auch nach Deutschland. Der Abbau von Rohstoffen ist in vielen Ländern des globalen Südens ein großes Geschäft für multinationale Unternehmen. Mit negativen Auswirkungen auf für das globale Klima, die lokalen Ökosysteme und den Menschen in den Gemeinden.

“Memorias de Tierra” erzählt die Geschichte der Menschen von von El Hatillo. Die Organisation „Fundación Chasquis“  hat das Dorf in einer virtuellen Plattform verewigt, um den Bewohner*innen die Möglichkeit zu geben zurück zu kehren https://fundachasquis.org/memorias-de-tierra/. Neben Vortrag, Foto-Ausstellung und Diskussion wollen wir auch diese am 25. November präsentieren. 3D-Brillen aus Pappe sind vor Ort.

Der Abend wird organisiert von dem „Institute of environmental justice e.V.“ und dem „Dachverband der Kritischen Aktionär*innen“ 

Mehr Infos über El Hatillo https://klimakrise.blog/2018/08/18/kolumbien/

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes.

WS „Klimagerechtigkeit & Feminismus“ auf der Degrowth-Sommerschule

D1IT2cCWsAEm42jAuf der Degrowth-Sommerschule bieten wir einen WS an. Am Montag, 5. August im Zelt 14

Alle Infos hier

Die Klimakrise ist in vielen Regionen des globalen Südens bereits grausame Realität. Dürren, Stürme, Waldbrände und steigende Meeresspiegel bedrohen die Lebensgrundlagen vieler Menschen und verschärfen bestehende Ungerechtigkeit. Frauen sind in besonderem Maße von den negativen Auswirkungen betroffen. Nicht weil sie „schwächer“ sind als Männer, sonders aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung: Dem geringeren Zugang zu staatlicher Infrastruktur wie medizinische Versorgung oder Bildung sowie geringere Einkommen und weniger Möglichkeiten in politischen Entscheidungsgremien ihre Anliegen zu vertreten. Es sind aber auch diese Frauen, die mit viel Stärke und Mut Veränderungen in ihren Gemeinden durchsetzen und international mit lauter Stimme für konsequenten Klimaschutz streiten. Die globale Bewegung für Klimagerechtigkeit – Für ein gutes Leben für alle – ist unteilbar verknüpft mit der Bewegung für die Gleichberechtigung der Frauen.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes.

„Global Environmental Justice – EU, Africa & Women“

Podium Do. 27.6.19 – Ebertplatz 23, Köln

Die Frage nach Klima- und Umweltgerechtigkeit bedeutet nicht nur eine Systemfrage in Bezug auf ein Wirtschaften, das auf Kosten von Umwelt und Klima Profite generiert. Umwelt- und Klimagerechtigkeit bedeutet insbesondere auch ein Nachdenken über die Verbindungen zwischen globalem Norden und globalem Süden und die Auswirkungen, die der Lebensstil und Ressourcenverbrauch in Industrienationen des Nordens auf Kontinente wie Afrika und Südamerika hat. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Themebereich auch die intersektionelle Frage nach Geschlechtergerechtigkeit, da in vielen Weltregionen Frauen besonders von Klimawandel und Umweltzerstörung betroffen sind – und in den sozialen Bewegungen gegen die globale Klimakrise eine Schlüsselfunktion einnehmen.

Über diese Fragen und Lösungsansätze möchten wir am kommenden Donnerstag mit euch und zwei ganz besonderen Gästen diskutieren:
– Dorothy Nalubega ist Secretary of Women Affairs der Ecological Party of Uganda, Chairperson der East African Women Greens, und African Coordinator des Global Green Women’s Network.
Bärbel Henneberger arbeitet für die COICA (Coordinadora de las Organizaciones Indígenas de la Cuenca Amazónica) und ist im Vorstand des Institute of Environmental Justice e.V

(Vorträge und Diskussion finden weitgehend auf Englisch statt. Diskussionsbeiträge können gerne übersetzt werden.)

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes.

Grenzenlos für Klimaschutz & Fahrradwende

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Am 21. Mai, ab 19:30 h im Café Heilandt, Bismarckstr. 41 (nähe Friesenplatz) 

Die Luftqualität unserer Städte ist stark belastet, der Verkehrskollaps droht überall und die globale Klimakrise ist grausame Realität. Zeitgleich wächst der europaweite Druck von Fahrrad- und Klimaaktivist*innen, Initiativen und Verbänden, die sich für eine (Fahrrad-)Verkehrswende, für Klimaschutz und lebensfreundliche Städte stark machen. Aber leider bremst überall eine mächtige Autolobby. Es ist an der Zeit uns zu verbünden, europaweit zu vernetzen und voneinander zu lernen.

Am 21. Mai möchten wir mit euch und unseren Referent*innen diskutieren: Was hat eine fahrradfreundliche Verkehrswende mit sozialer Gerechtigkeit und mit Klimaschutz zu tun? Wie können wir die vielen europäischen Fahrradinitiativen besser vernetzen und zukünftig gemeinsam agieren? Und wie können wir europaweit die Klimabewegung mit der Fahrradbewegung enger verbinden?

Ganz konkret: Welche Erfolge und Probleme haben unsere Nachbar*innen in den Niederlanden? Wie setzt Berlin sein Mobilitätsgesetz um, welche Ziele verfolgt die Initiative „Aufbruch Fahrrad“ in NRW und was fordert Fridays for Future?

Mit:
Dr. Ute Symanski (Radkomm/ Aufbruch Fahrrad),
Dr. Bernhard Ensink (Strategischer Berater bei Mobycon, Ehemaliger Direktor des holländischen Fietsersbond und ehemaliger Generalsekretär der European Cyclists’ Federation in Brüssel),

Stefan Gelbhaar (Sprecher für städtische Mobilität und Radverkehr der Grünen im Bundestag),
Jana Boltersdorf (Fridays For Future Köln)
Arndt Klocke (Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag NRW)

Moderation: Kathrin Henneberger (Institute of environmental justice e.V.)

Davor gibt es eine Fahrradtour durch Köln & eine Aktion für Klimagerechtigkeit & Fahrradwende -> https://www.facebook.com/events/401418350700477/

Podium: Klimagerechtigkeit & Feminismus

Referentinnen:
Dorothy Nalubega (Grüne Partei Uganda)
Liane Schalatek (Heinrich Böll Stiftung Washington)
Lara Eckstein (Berliner Klimaaktivistin Ende Gelände)

Moderation:
Kathrin Henneberger

Die Veranstaltung war in vier Abschnitte unterteilt: a) Input der Referentinnen b) Speed Interview der Moderatorin c) Offene Debatte mit dem Publikum d) Gemeinsame interaktive Erarbeitung des Outputs.
Input & Speed Interview: Jede Referentin berichtete aus ihre Perspektive über die Zusammenhänge zwischen Klimagerechtigkeit und Feminismus. Dorothy Nalubega sprach darüber, wie der Klimawandel bereits jetzt in Uganda Existenzen zerstört und wie Probleme von Frauen* mit der Klimakrise verschärft werden. Nachhaltige Entwicklung, lokale Umweltschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen würden am besten funktionieren, wenn Frauen* direkt beteiligt seien. Liane Schalatek berichtete, dass auf den UN-Klimakonferenzen Frauen* weniger an Entscheidungen beteiligt sind. Sie setzt sich ein für „gender-sensitive climate finance“. Lara Eckstein, Aktivistin bei Ende Gelände erklärte, dass die globale Klimaschutzbewegung Frauen* stärken kann. Klimaschutz und der Aufbau einer gerechten Gesellschaft ginge nur gemeinsam. In der offenen Debatte haben wir Diskutiert: Wie können wir die Bewegungen für Klimagerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit noch enger verknüpfen und international sowie auf lokaler Ebene dafür einstehen? Besonders die aktuellen Ereignisse wie in Brasilien wurden von dem Publikum thematisiert. In manchen Regionen der Welt gibt es Rückschritte, in anderen Fortschritte. Einig waren sich die Teilnehmer*innen: Frauen* müssen sich global vernetzen und solidarisch zusammen arbeiten. Außerdem: Männer* müssen für das Thema sensibilisiert & zu Verbündeten werden.
Gemeinsamer Output: Frauen* sollten nicht nur an den Entscheidungen gleichberechtigt Beteiligt werden, weil sie stärker von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, sonders weil sie vielfältige Erfahrungen, Wissen und Kompetenzen mitbringen, um die Klimakrise aufzuhalten und eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen.
Die globale Bewegung für Klimagerechtigkeit – Für ein gutes Leben für alle – ist unteilbar verknüpft mit der Bewegung für die Gleichberechtigung der Frauen*.

Realität Klimakrise

Wir leben in einer Welt ein Grad wärmer, als sie noch unsere Großeltern und Urgroßeltern kannten.

Die bisherigen rapiden Klimaveränderungen der Erdgeschichte hatten unterschiedliche Gründe aber eines gemeinsam: Das Zusammenbrechen der Ökosysteme und ein Massenaussterben der Tier- und Pflanzenarten.

Wir befinden uns in einer Krise, eine Klimakrise. Und die bisherigen sichtbaren Auswirkungen sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf dessen was uns erwartet, wenn wir weiter ungebremst Treibhausgase emittieren.

Die Auswirkungen der Klimakrise sind in vielen Regionen der Welt grausame Realität. Und sie treffen besonders Menschen in den Ländern des globalen Südens. Menschen, die am wenigsten Treibhausgase verursacht & damit am wenigsten zu Klimakrise beigetragen haben.

Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, von Subsistenzwirtschaft und funktionierenden Ökosystemen direkt abhängig sind.

Die Klimakrise verstärkt bestehende Ungerechtigkeit. Eine progressive Klimapolitik ist deshalb eine zentrale Frage der globalen Gerechtigkeit.

Und als Verursacher der Klimakrise, hier im Norden, ist es unsere Verantwortung unsere Art zu leben, zu wirtschaften und zu konsumiere radikal zu ändern.

Klimaschutz bildet die Grundlage, ohne den wir eine gerechtere Welt nicht aufbauen können.