Podium: Klimagerechtigkeit & Feminismus

Referentinnen:
Dorothy Nalubega (Grüne Partei Uganda)
Liane Schalatek (Heinrich Böll Stiftung Washington)
Lara Eckstein (Berliner Klimaaktivistin Ende Gelände)

Moderation:
Kathrin Henneberger

Die Veranstaltung war in vier Abschnitte unterteilt: a) Input der Referentinnen b) Speed Interview der Moderatorin c) Offene Debatte mit dem Publikum d) Gemeinsame interaktive Erarbeitung des Outputs.
Input & Speed Interview: Jede Referentin berichtete aus ihre Perspektive über die Zusammenhänge zwischen Klimagerechtigkeit und Feminismus. Dorothy Nalubega sprach darüber, wie der Klimawandel bereits jetzt in Uganda Existenzen zerstört und wie Probleme von Frauen* mit der Klimakrise verschärft werden. Nachhaltige Entwicklung, lokale Umweltschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen würden am besten funktionieren, wenn Frauen* direkt beteiligt seien. Liane Schalatek berichtete, dass auf den UN-Klimakonferenzen Frauen* weniger an Entscheidungen beteiligt sind. Sie setzt sich ein für „gender-sensitive climate finance“. Lara Eckstein, Aktivistin bei Ende Gelände erklärte, dass die globale Klimaschutzbewegung Frauen* stärken kann. Klimaschutz und der Aufbau einer gerechten Gesellschaft ginge nur gemeinsam. In der offenen Debatte haben wir Diskutiert: Wie können wir die Bewegungen für Klimagerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit noch enger verknüpfen und international sowie auf lokaler Ebene dafür einstehen? Besonders die aktuellen Ereignisse wie in Brasilien wurden von dem Publikum thematisiert. In manchen Regionen der Welt gibt es Rückschritte, in anderen Fortschritte. Einig waren sich die Teilnehmer*innen: Frauen* müssen sich global vernetzen und solidarisch zusammen arbeiten. Außerdem: Männer* müssen für das Thema sensibilisiert & zu Verbündeten werden.
Gemeinsamer Output: Frauen* sollten nicht nur an den Entscheidungen gleichberechtigt Beteiligt werden, weil sie stärker von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, sonders weil sie vielfältige Erfahrungen, Wissen und Kompetenzen mitbringen, um die Klimakrise aufzuhalten und eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen.
Die globale Bewegung für Klimagerechtigkeit – Für ein gutes Leben für alle – ist unteilbar verknüpft mit der Bewegung für die Gleichberechtigung der Frauen*.

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