Klimagerechtigkeit & Feminismus – One Struggle, One Fight!

Eine gemeinsame Veranstaltung der Grünen Jugend Köln und dem Institute of environmental justice e.V.

Am Mittwoch, 21.Oktober, ab 19 h

Aufgrund von Corona wird die Veranstaltung Onliner erfolgen. Anmelden geht unter instituteofenvironmentaljustice@posteo.net

Mit der Erhitzung unserer Atmosphäre um mehr als ein Grad ist die Klimakrise in vielen Regionen der Welt bereits grausame Realität geworden. Dürren, Stürme, Waldbrände und steigende Meeresspiegel bedrohen die Lebensgrundlagen vieler Menschen und verschärfen bestehende Ungerechtigkeiten. Nur wenn wir jetzt endlich die Ursachen der Klimakrise verstehen und gerechte, entschlossene politische Antworten finden, können wir die Klimakatastrophe noch aufhalten.

An der vordersten Front im Kampf gegen die Klimakrise und die damit verbundenen Ungerechtigkeiten sind besonders viele Frauen* zu finden. Ohne ihr Engagement gäbe es keine Bewegung für Klimagerechtigkeit – Für ein gutes Leben für alle. Die zentralen Entscheidungen über Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen sowie über die ökologisch-soziale Transformation unserer Wirtschaft und Gesellschaft, werden aber weiterhin von einem kleinen primär weißen, reichen und männlichen Teil der Weltbevölkerung, getroffen.

Während diese auch mehrheitlich zu den Verursachern der Klimakrise zählen, sind es Frauen* in den Ländern des globalen Südens, die als erstes und am stärksten von der Klimakrise betroffen sind: Aufgrund ihrer Stellung innerhalb von Gesellschaft und Familie, die einen geringeren Zugang zu medizinischer Versorgung, Bildung und Erwerbsarbeit bedeutet und ihnen den Großteil der Care-Arbeit aufbürdet. Gleichzeitig sind es diese Frauen*, die mit viel Stärke und Mut Veränderungen in ihren Gemeinden durchsetzen und international mit lauter Stimme für Klimagerechtigkeit streiten. Frauen* müssen gleichberechtigt in allen Entscheidungsstrukturen, von lokaler bis globaler Ebene beteiligt werden, nicht nur weil sie am stärksten Betroffen sind, sondern weil sie über Kompetenzen, Wissen und Erfahrungen verfügen, ohne die wir die Klimakrise nicht aufhalten werden können.

Mit unserer Veranstaltung „Klimagerechtigkeit & Feminismus“ wollen wir unseren Streit für Klima- und Umweltschutz verbinden mit unserem queer-feministischen Streit für Gleichberechtigung, soziale Gerechtigkeit und Antirassismus, um gemeinsam eine bessere, solidarische Weltgemeinschaft aufzubauen.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes. Gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

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